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„Ich hatte nie das Gefühl, der Neue zu sein.“

Vom Gitarrenriff zum Richtfunknetz

Nicht jeder Weg in die IT beginnt mit einem Informatikstudium. Bei unserem Kollegen Kevin verlief die Reise deutlich abwechslungsreicher: Musiker, Skateboarder, Koch, Restaurantfachmann und schließlich IT-Systemelektroniker. Seit August 2022 verstärkt er das Team von LAN-COM-East im Bereich Netzwerktechnik. Im Gespräch erzählt er, warum er den Schritt zu uns gewagt hat, was ihn an seiner Arbeit begeistert und weshalb er heute mit einem ganz anderen Gefühl nach Hause geht als noch vor einem Jahr.

Wie bist du zu LAN-COM-East gekommen?

Eigentlich eher durch einen Umweg. Nach meiner Ausbildung zum IT-Systemelektroniker habe ich mehrere Jahre in einem kleinen IT-Betrieb gearbeitet. Dort habe ich viel selbst gelernt und meine Ausbildung größtenteils in Eigenregie organisiert. Irgendwann hatte ich aber das Gefühl, fachlich auf der Stelle zu treten und wollte mich weiterentwickeln.

 

Über meinen langjährigen Freund Sebastian, den ich noch aus der Berufsschule kenne, entstand schließlich der Kontakt zu LAN-COM-East. Ursprünglich wollte ich nur ein Praktikum machen, um mein Wissen auszubauen. Aus dem Praktikum wurde dann überraschend direkt ein Jobangebot und das war rückblickend einer der besten Schritte, die ich beruflich gemacht habe.

Was machst du heute bei LAN-COM-East?

Ich arbeite im Bereich Netzwerktechnik und kümmere mich gemeinsam mit dem Team um die Überwachung, Wartung und Weiterentwicklung unserer Kundennetze.

Dazu gehört zum Beispiel die Analyse von Störungen, die Konfiguration von Routern und Switches, die Vorbereitung von Austauschgeräten sowie die Planung neuer Netzwerke. Wenn neue Richtfunkstrecken oder Standorte integriert werden sollen, erstellen wir die Netzplanung und bereiten die technische Umsetzung vor.

 

Besonders spannend finde ich, dass kein Tag exakt wie der andere ist. Mal geht es um die Fehleranalyse bestehender Systeme, mal um die Planung neuer Standorte oder die Vorbereitung komplexer Netzwerkkonfigurationen.

Was gefällt dir besonders an deiner Arbeit?

Definitiv die fachliche Herausforderung. Die Netzwerke, die wir betreiben, sind technisch anspruchsvoll und verlangen ein tiefes Verständnis für die Zusammenhänge. Genau das macht den Reiz aus.

Gleichzeitig gefällt mir, dass man hier ständig dazulernen kann. Ich beschäftige mich auch privat viel mit den Themen und habe das Gefühl, jeden Monat neue Dinge zu verstehen, die mir vor einem halben Jahr noch völlig fremd waren.

Netzwerktechniker Ausbildung Berlin und Umgebung

Wie würdest du die Unternehmenskultur bei LAN-COM-East beschreiben?

Sehr familiär. Das klingt oft wie eine Floskel, ist hier aber tatsächlich spürbar.

Ich hatte vom ersten Tag an nicht das Gefühl, „der Neue“ zu sein. Die Kollegen haben mich sofort integriert und man begegnet sich auf Augenhöhe. Das gilt auch für die Geschäftsführung. Man wird ernst genommen, kann eigene Ideen einbringen und bekommt Verantwortung übertragen.

Besonders schätze ich die Wertschätzung, die man hier, sowohl menschlich als auch fachlich, erfährt.

Was sind deine bisherigen Highlights?

Natürlich sind die Standorte selbst oft beeindruckend. Wenn man auf einem Hochhausdach mitten in Berlin steht oder von einem Mast über die Stadt blickt, sind das schon besondere Momente.

Mein persönliches Highlight war aber etwas anderes: Das Vertrauen, das mir hier entgegengebracht wird. Bereits nach wenigen Monaten wurde mir in einem Mitarbeitergespräch aufgezeigt, welche Entwicklungsmöglichkeiten man für mich sieht. Zu wissen, dass die eigene Leistung wahrgenommen wird, motiviert enorm.

Was unterscheidet LAN-COM-East von deinen bisherigen Arbeitgebern?

Vor allem die positive Atmosphäre. Hier arbeitet niemand gegeneinander. Alle ziehen an einem Strang und haben das gemeinsame Ziel, für die Kunden die bestmögliche Lösung zu liefern.

Dazu kommt die fachliche Qualität. Die Projekte, die wir umsetzen, sind technisch anspruchsvoll und oft sehr speziell. Genau das macht die Arbeit interessant und sorgt dafür, dass man sich kontinuierlich weiterentwickelt.

Welche Besonderheiten bringt die Richtfunkbranche mit sich?

Vor meinem Einstieg hatte ich mit Richtfunk praktisch keine Berührungspunkte. Das ist eine sehr spezielle Nische innerhalb der IT- und Telekommunikationsbranche. Jeder kennt Glasfaser, aber nur wenige wissen, wie leistungsfähig moderne Richtfunknetze heute sind. Genau das macht die Arbeit spannend. Man bewegt sich in einem hochspezialisierten Umfeld und arbeitet an Lösungen, die viele klassische IT-Dienstleister so gar nicht anbieten können.

Hast du das Gefühl, dass du dich im Unternehmen langfristig entwickeln kannst?

Ja und das ist sehr positiv. Bereits im ersten Mitarbeitergespräch wurde mit mir über mögliche Entwicklungsschritte gesprochen. Perspektivisch soll ich die Rolle des Serviceverantwortlichen übernehmen und damit noch mehr Verantwortung für Kundenprojekte und den Betrieb unserer Netzwerke übernehmen. Das zeigt mir, dass meine Entwicklung wahrgenommen und aktiv gefördert wird.

Warum arbeitest du gerne bei LAN-COM-East?

Weil die Mischung einfach stimmt. Die Arbeit macht Spaß, die Kollegen sind großartig und ich habe das Gefühl, mich sowohl fachlich als auch persönlich weiterzuentwickeln.

Ich komme morgens gerne zur Arbeit und gehe abends meistens mit dem Gefühl nach Hause, etwas Sinnvolles getan zu haben. Mehr kann man von einem Arbeitsplatz eigentlich nicht erwarten.

Welche Rolle spielt für dich das Thema langfristige Arbeitsplatzsicherheit?

Sehr wichtig. In der IT ist es ja eher üblich wegen dem Gehalt häufiger den Arbeitsplatz zu wechseln. Deshalb finde ich es bemerkenswert, wie viele Kolleginnen und Kollegen schon seit vielen Jahren bei LAN-COM-East arbeiten. Das spricht für sich. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass das Unternehmen langfristig denkt und viel dafür tut, Mitarbeiter zu halten und weiterzuentwickeln. Das gibt Sicherheit und schafft Vertrauen.

Wenn ich Chef wäre würde ich...?

… versuchen, so weiterzumachen, wie bisher.